

Musik von:
Alex
Buess/ Tim Hodgkinson/ Dror Feiler
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Musik von Detlev
Müller-Siemens
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Dirigent: Jürg Henneberger
Orchester/Ensemble: Ensemble Phoenix Basel
Sehr vielfältige Werke für Ensemble des mehrfach ausgezeichneten Komponisten Detlev Müller-Siemens präsentiert die nun vorliegende CD.
Bei dem Zyklus "Phoenix 1-3" wird ein frei gewähltes Ausgangsmaterial so oft nach einer bestimmten Regel aus sich selbst "abgebildet", bis der Anfangszustand wieder erscheint. Dadurch entsteht eine begrenzte Anzahl von Transformationen, die sich alle innerhalb desselben Rahmens bewegen und einen gemeinsamen Grundcharakter besitzen. Insgesamt bewegt sich jedes der drei Stücke auf eigene Weise zwischen den beiden Extremen einer kompakten Klanglichkeit einerseits und einer lianenartig verschlungenen Melodik andererseits.
"Light blue, almost white" bezieht sich auf einen Text von Samuel Beckett. 'Light blue' - damit assoziiert Müller-Siemens eine melancholische Grundhaltung, wie sie im Cool-Jazz, aber auch in der japanischen Kunst zu finden ist. 'Almost white' verweist auf einen geräuschhaften Bereich, den Atem.
Der Titel "Cuts" steht sowohl für Einschnitte im zeitlichen Ablauf als auch für Längsschnitte. Eine vierteltönige Kantilene des Saxophons im zweiten Satz wird umsponnen von schwerelos kreisenden Linien, melodischen, murmelnden Stimmen, die einander nicht wahrnehmen.Rezensionen 1

Interpreten-Portrait
Ensemble Phoenix Basel; Leitung: Jürg Henneberger
Jim Grimm (1928-2006): Kammerkonzert für 7 Spieler;
Beat Furrer (*1954): still für Ensemble;
Fausto Romitelli (1963-2004): Cupio dissolvi für 14 Spieler; Jorge Sánchez-Chiong (*1969): Veneno 5 für Schlagzeug und Ensemble;
Alex Buess (*1954): Ghosts of Schizophonia (Phylum II) für Ensemble und Live-Elektronik.
Das Ensemble Phoenix Basel versteht es, meisterhaft zu mischen, ein Ensemble, das den hier auf CD vorliegenden Konzertquerschnitt vielleicht gar an einem einzigen Konzertabend spielen würde: fünf gewichtige, jeweils rund viertelstündige Stücke in variabler Besetzung.
Für die Basler bezeichnend geworden ist die eigenwillige Programmierung, mit der sie in ihren Konzerten Schweizerisches und Internationales, Junges und Bewährtes aus dem Bereich zeitgenössischer Musik zu kombinieren wissen. Auf der vorliegenden CD hat das Ensemble eine reine Live-Aufnahme konzipiert, die zwar hinsichtlich der Längen der Stücke und der Besetzungsgrössen gegenüber einem Konzert ausgewogener sein mag, aber auf das selbe Hörerlebnis abzielt.
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